Sortiere deine Ausrüstung in drei Haufen: unverzichtbar, vielleicht, überflüssig. Der erste Haufen deckt Sicherheit, Wärme, Wetterschutz und Orientierung ab. Der zweite verlangt Begründungen pro Gramm und wird radikal reduziert. Der dritte verschwindet konsequent. Lass Erfahrungswerte sprechen, nicht Marketingversprechen. Prüfe jedes Teil nach Nutzen pro Gewicht, Packmaß, Robustheit und Vielseitigkeit. Nach einer Testnacht zu Hause folgt ein ehrlicher Review: Was blieb ungenutzt? Was hat doppelte Funktion? Was kann leichter, günstiger oder vermietbar sein?
Suche gezielt nach Gegenständen, die mehrere Aufgaben übernehmen. Ein Buff wird Mütze, Halstuch, Topflappen und Kopfkissenbezug. Ein Topf dient als Tasse und Schüssel. Ein Poncho ersetzt Regenjacke und Tarp. Trekkingstöcke können Zeltstangen sparen, wenn sie auf der Route sinnvoll sind. Zahle nicht doppelt in Gramm und Euros, wenn Kreativität reicht. Multinutzung senkt Packvolumen, reduziert Komplexität und vereinfacht Handgriffe im Zug. Notiere clevere Kombinationen, teste sie im Alltag, und sammle Feedback von erfahrenen Minimalisten.